Karneval der Kulturen
Am Pfingstsonntag, dem 23. Mai, wird der Karneval der Kulturen zum 15. Mal mit einem Festumzug durch Kreuzberg gefeiert. Wie jedes Jahr wird der Karneval auch diesmal wieder durch ein Straßenfest rund um den Blücherplatz (nahe U-Hallesches Tor) ergänzt. Hier kann man das gesamte Pfingstwochenende über allerlei Gerichte aus allen Kontinenten kosten, Kunsthandwerk erwerben oder einfach der Musik von einer der vier Bühnen lauschen.
20.04.2010
Nikolaikirche nach Sanierung wieder geöffnet
Mit ihrer Doppelspitze prägt die Nikolaikirche heute das Bild der Stadtmitte Berlins. Vor 800 Jahren errichtet, war sie jahrhundertelang Hauptpfarrkirche Berlins. Bedeutende Theologen, unter ihnen der bekannte Kirchenlieddichter Paul Gerhardt, wirkten hier. In den vergangenen 2 Jahren wurde dieses älteste Gebäude Berlins umfassend saniert. Eine neue Dauerausstellung lädt nun die Besucher ein, sich über die Geschichte der Nikolaikirche und der Stadt Berlin zu informieren.
Königin Luise. Miss Preußen 2010
2010 jährt sich der Tod
Königin Luises zum 200. Mal. Grund genug, der neben Friedrich dem Großen
bekanntesten Persönlichkeit der Hohenzollerndynastie, Ausstellungen und
Feste zu widmen. Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten
Berlin-Brandenburg erinnert dieses Jahr mit drei Ausstellungen an die
preußische "Königin der Herzen". Den Auftakt bildet "Luise. Leben und
Mythos der Königin" im Schloss Charlottenburg, wo unter anderem die
rekonstruierte Luisenwohnung gezeigt wird. Im Schlossgarten geben das
Mausoleum mit dem Sarkophag der Königin und die Luiseninsel, die ihr
Gemahl König Friedrich Wilhelm III. gestalten ließ, Eindruck vom Gedenken
an Luise.
Armee der Schneemänner
Seit zwei Wochen bevölkert
eine Armee Schneemänner den Schlossplatz und protestiert stumm gegen den
Klimawandel. Die Schneemänner werden stehen bleiben, bis ihnen die
Sonne selbst den Garaus macht. Dahinschmelzend sollen sie dann an die
schrumpfenden Polkappen erinnern. Allerdings droht die anhaltende Kälte
in der Hauptstadt diese Aktion ins Gegenteil zu verkehren. Statt zu
sinken, steigt die Zahl der Schneemänner mit Hilfe fleißiger Passanten
stetig an und so werden die Schneemänner mit der Zeit zu einem Symbol
für einen der längsten Winter, den Berlin in den letzten Jahren gesehen
hat.
12.01.2010
Freuden und Leiden des
Winterwetters
Mit dem neuen Jahr kam der Schnee! Das harte Winterwetter hat auch die Hauptstadt schwer getroffen. Während die Hauptstraßen mittlerweile schneefrei sind, können Autos in den Nebenstraßen meist noch besser rutschen als fahren. Die Polizei verzeichnet drei Mal so viele Unfälle wie sonst für diese Jahreszeit üblich. Wer statt Autofrust lieber auf Freude aus ist, kann eine der vielen Berliner Eislaufbahnen oder Rodelstrecken besuchen. Besonders abseits des Stadtzentrums bieten viele Parks genug abschüssige Flächen für eine spaßige Rutschpartie. Zu empfehlen sind z. B. der Viktoriapark in Kreuzberg, der Teufelsberg in Grunewald oder der Insulaner in Steglitz.




