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Archiv 2010.1


05.05.2010

Karneval der Kulturen

Am Pfingstsonntag, dem 23. Mai, wird der Karneval der Kulturen zum 15. Mal mit  einem Festumzug durch Kreuzberg gefeiert. Wie jedes Jahr wird der Karneval auch diesmal wieder durch ein Straßenfest rund um den Blücherplatz (nahe U-Hallesches Tor) ergänzt. Hier kann man das gesamte Pfingstwochenende über allerlei Gerichte aus allen Kontinenten kosten, Kunsthandwerk erwerben oder einfach der Musik von einer der vier Bühnen lauschen.



20.04.2010

Nikolaikirche nach Sanierung wieder geöffnet

Mit ihrer Doppelspitze prägt die Nikolaikirche heute das Bild der Stadtmitte Berlins. Vor 800 Jahren errichtet, war sie jahrhundertelang Hauptpfarrkirche Berlins. Bedeutende Theologen, unter ihnen der bekannte Kirchenlieddichter Paul Gerhardt, wirkten hier. In den vergangenen 2 Jahren wurde dieses älteste Gebäude Berlins umfassend saniert. Eine neue Dauerausstellung lädt nun die Besucher ein, sich über die Geschichte der Nikolaikirche und der Stadt Berlin zu informieren. 









26.03.2010

Königin Luise. Miss Preußen 2010

2010 jährt sich der Tod Königin Luises zum 200. Mal. Grund genug, der neben Friedrich dem Großen bekanntesten Persönlichkeit der Hohenzollerndynastie, Ausstellungen und Feste zu widmen. Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg erinnert dieses Jahr mit drei Ausstellungen an die preußische "Königin der Herzen". Den Auftakt bildet "Luise. Leben und Mythos der Königin" im Schloss Charlottenburg, wo unter anderem die rekonstruierte Luisenwohnung gezeigt wird. Im Schlossgarten geben das Mausoleum mit dem Sarkophag der Königin und die Luiseninsel, die ihr Gemahl König Friedrich Wilhelm III. gestalten ließ, Eindruck vom Gedenken an Luise.






08.02.2010

Armee der Schneemänner

Seit zwei Wochen bevölkert eine Armee Schneemänner den Schlossplatz und protestiert stumm gegen den Klimawandel. Die Schneemänner werden stehen bleiben, bis ihnen die Sonne selbst den Garaus macht. Dahinschmelzend sollen sie dann an die schrumpfenden Polkappen erinnern. Allerdings droht die anhaltende Kälte in der Hauptstadt diese Aktion ins Gegenteil zu verkehren. Statt zu sinken, steigt die Zahl der Schneemänner mit Hilfe fleißiger Passanten stetig an und so werden die Schneemänner mit der Zeit zu einem Symbol für einen der längsten Winter, den Berlin in den letzten Jahren gesehen hat.





12.01.2010

Freuden und Leiden des Winterwetters

Mit dem neuen Jahr kam der Schnee! Das harte Winterwetter hat auch die Hauptstadt schwer getroffen. Während die Hauptstraßen mittlerweile schneefrei sind, können Autos in den Nebenstraßen meist noch besser rutschen als fahren. Die Polizei verzeichnet drei Mal so viele Unfälle wie sonst für diese Jahreszeit üblich. Wer statt Autofrust lieber auf Freude aus ist, kann eine der vielen Berliner Eislaufbahnen oder Rodelstrecken besuchen. Besonders abseits des Stadtzentrums bieten viele Parks genug abschüssige Flächen für eine spaßige Rutschpartie. Zu empfehlen sind z. B. der Viktoriapark in Kreuzberg, der Teufelsberg in Grunewald oder der Insulaner in Steglitz.





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Über 4.500 Menschen in ca. 100 Gruppen werden auf der Festumzugsstrecke zwischen Hermannplatz und Yorckstraße Kostüme und Tänze aus allen Teilen der Welt vorführen.
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Von dem kleinen Eingangsbereich tritt der Besucher der Nikolaikirche in die weite gotische Halle. Sie wurde erst um 1400 vollendet und nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg in den 80er-Jahren wiederaufgebaut.
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Die Ausstellung im Schloss Charlottenburg läuft noch bis zum 30. Mai 2010.
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Bewaffnet mit Plakaten warnen die Schneemänner neben dem Berliner Dom vor dem Klimawandel.
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Auch der Weg zum Büro von JODOCK.DIE KULTURVERMITTLER musste erst von den Schnee- massen befreit werden.
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